Der Genera­tio­nen­ge­gen­satz gehörte einst zu den prägenden gesell­schaft­li­chen Kon­flikt­li­nien. Gegen Ende des 20. Jahr­hun­derts schwächte sich dieses Span- nungs­feld aller­dings zuneh­mend ab. Die Acht­und­sech­zi­ger, die einst riefen, «trau keinem über dreis­sig», näherten sich dem Ren­ten­al­ter und die Genera­tio­nen­be­zie­hun­gen ver­schwan­den aus den Schlag­zei­len. Seit eini­gen Jahren hat das Span­nungs­feld jedoch an neuer Aktualität gewon­nen. Digi­ta­li­sie­rung und Kli­ma­wan­del betref­fen jüngere und ältere Per­so­nen auf unter­schied­li­che Weise. Der stei­gende Reform­be­darf in der Alters­vor­sorge liess das Verhältnis der Genera­tio­nen auf neue Weise in den Vor­der­grund rücken. Mit dem Genera­tio­nen­ba­ro­me­ter will das Berner Genera­tio­nen­haus den Bezie­hun­gen zwi­schen Jung und Alt in der Schweiz auf den Grund gehen. Was bewegt die Genera­tio­nen und was belas­tet sie? Gibt es Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund des Alters und wie wird der Zusam­men­halt eingeschätzt? Welche poli­ti­schen Mass­nah­men und Refor­men können die Balance zwi­schen den Genera­tio­nen ver­bes­sern? Für das Berner Genera­tio­nen­haus hat SOTOMO 3285 Per­so­nen ab 18 Jahren aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz befragt. Die Ergeb­nisse sind sta­tis­tisch gewich­tet und somit repräsentativ für sprach­in­te­grierte Bevölkerung. Sie zeich­nen ein Porträt der Genera­tio­nen­be­zie­hun­gen in der Schweiz. Den Bericht können sie hier her­un­ter­la­den (PDF).