AXA Cybersorgenmonitor 2026

Die zweite Ausgabe des AXA Cybersorgenmonitors beleuchtet, wie die Schweizer Bevölkerung Herausforderungen in der digitalen Welt wahrnimmt. Im Fokus stehen dieses Jahr die Einstellungen zu KI-generierten Inhalten sowie der persönliche Umgang mit digitalen Geräten.

Das Stimmungsbild bleibt verhalten: Die Schweizer Bevölkerung blickt mit Besorgnis auf die digitale Sicherheit: Cyberkriminalität, Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen sowie die unkontrollierte Entwicklung und Nutzung von KI werden allesamt von einer Mehrheit als grosse Herausforderung eingestuft.

Besonders die Glaubwürdigkeit von Informationen sieht die Bevölkerung unter Druck. Eine klare Mehrheit sieht KI-generierte Inhalte als grosse Herausforderung für die Vertrauenswürdigkeit von Informationen. So sprechen sich auch über 90 Prozent der Befragten für eine Kennzeichnungspflicht von KI-generierten Medieninhalten aus. Die Verantwortung für den sicheren Umgang mit KI-generierten Inhalten sieht die Bevölkerung vor allem bei den Betreibern von digitalen Plattformen liegen.

Eine weitere Erkenntnis: Der Umgang mit persönlichen digitalen Geräten ist für viele nicht nur positiv. Zielloses Scrollen ist für einen Grossteil der Bevölkerung zur Gewohnheit geworden, und verhaltensbasierte Algorithmen werden von zwei Drittel als negativ empfunden. Die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer wünscht sich, weniger Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen – doch gerade junge Menschen tun sich schwer damit, diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen.

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