AXA Mobilitätstacho 2025

Nachdem die Neuzulassungen von Elektroautos in den 2010er- und frühen 2020er-Jahren stark zugenommen hatten, ist die Entwicklung in den letzten Jahren ins Stocken geraten. Der Mobilitätstacho 2025 zeigt: Von den Personen, die in den nächsten zwei Jahren ein Auto kaufen wollen, planen 24 Prozent den Kauf eines E-Autos. Das sind praktisch gleich viele wie im letzten Jahr (23%) und deutlich weniger als vor zwei Jahren (34%). Auch die grundsätzliche Offenheit gegenüber Elektromobilität ist rückläufig. In einer Phase, in der eine Normalisierung und breitere Akzeptanz entscheidend wären, bleibt der Durchbruch damit aus.

Ein Grund sind die weiterhin bestehenden Vorbehalte: Reichweite, Kaufpreis und Lademöglichkeiten werden nach wie vor kritisch beurteilt. Gleichzeitig befürwortet nur eine Minderheit von 38 Prozent eine stärkere politische Förderung der Elektromobilität. Das sind vier Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass trotz der aktuellen Krisenstimmung deutsche Autos in der Schweiz weiterhin den besten Ruf geniessen und sowohl bei Verbrennern als auch bei E-Autos die bevorzugte Wahl sind. Chinesische E-Autos hingegen holen stark auf – 36 Prozent der angehenden E-Auto-Käuferinnen und -Käufer können sich inzwischen einen Kauf vorstellen, doppelt so viele wie im Vorjahr. Besonders die Marke BYD konnte ihre Bekanntheit deutlich steigern.

Auch bei der Automatisierung von Fahrzeugen zeigt sich Zurückhaltung. Eine Mehrheit lehnt sowohl die Zulassung von bedingt automatisierten Fahrzeugen (Automatisierung Level 3) als auch die Entwicklung vollständig autonomer Autos (Automatisierung Level 5) ab. Vor allem die Angst vor Unfällen in komplexen Situationen bremsen die Akzeptanz. Bestehende Fahrerassistenzsysteme wie Notbrems- oder Spurhalteassistenten hingegen, werden von der Bevölkerung grossmehrheitlich geschätzt und tragen schon heute zu mehr Sicherheit im Verkehr bei.

Angebot