Vor dem Start von «Zürich schaut hin» hat Sotomo 2021 eine erste repräsentative Bevölkerungsbefragung durchgeführt, die die Erfassung sexualisierter Gewalt sowie sexistische, homo- und transfeindliche Belästigungen im öffentlichen Raum zum Ziel hatte und auf deren Basis Elemente für die Kampagnen von «Zürich schaut hin» entwickelt wurden. Im Rahmen der Evaluation von «Zürich schaut hin» wurde Sotomo von der Stadt Zürich beauftragt, eine Folgeerhebung durchzuführen. Diese baute auf der Befragung von 2021 auf und verfolgt insgesamt drei Ziele: Erstens sollen die allgemeine Bekanntheit und die bisherige Wirkung von «Zürich schaut hin» untersucht werden. Zweites soll der Bekanntheit, der Nutzung sowie Anforderungen an das Meldetool auf den Grund gegangen werden. Und drittens soll der Vergleich zwischen den beiden Erhebungen auch über allfällige Entwicklungen und Veränderungen von erlebten Belästigungen und diesbezüglichen Erfahrungen resp. Verhaltensweisen der Bevölkerung Aufschluss geben.