Wahrheit und Lüge in Zeiten von Fake News

Wie halten es die Men­schen in der Schweiz mit der Wahr­heit? Können sie gut lügen? In welche Quel­len ver­trauen sie beson­ders? Sehen sie sich von «Fake News» in ihrer Mei­nungs­bil­dung gestört? Mit Blick auf die neue Aus­stel­lung «FAKE. Die ganze Wahr­heit» im Stap­fer­haus Lenz­burg hat die For­schungs­stelle sotomo zusam­men mit dem Stap­fer­haus 8640 Per­so­nen in der Schweiz befragt.
Die reprä­sen­ta­tiv gewich­tete Online‐Befragung, die vom 18. bis zum 30. Juli 2018 durch­ge­führt wurde, macht eine ver­brei­tete Sehn­sucht nach Wahr­heit sicht­bar. Die Erhe­bung zeigt, dass beson­ders jün­gere Erwach­sene ihren eige­nen Wahr­heits­an­sprü­chen im Alltag nicht immer zu ent­spre­chen. Sie zeigt, dass es zwar ein hohes Ver­trauen in Quel­len mit dem Siegel des Offi­zi­el­len und Staat­li­chen gibt, dass bei All­tags­ent­schei­dun­gen viele jedoch eher auf ihr Bauch­ge­fühl statt auf Fach­wis­sen ver­trauen. Ins­be­son­dere zeigt diese Studie jedoch, dass aus Sicht der Befrag­ten die Ver­brei­tung von Unwahr­hei­ten und fal­schen Nach­rich­ten eine reale Gefahr für die Demo­kra­tie und den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt dar­stel­len.

Den gesam­ten Bericht können Sie hier her­un­ter­la­den (PDF).

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2018-10-09T14:16:16+00:00