Die Hoff­nung, dass man nie einen Not­fall erlei­det, haben wohl die meis­ten gemein­sam. Und doch ist das Gefühl der Sicher­heit, dass Profis oder Laien aus dem per­sön­li­chen Umfeld rasch und kom­pe­tent Erste Hilfe leis­ten können, ein wich­ti­ger Bestand­teil der Lebens­qua­li­tät. Wir können uns gelas­se­ner ande­ren Dingen des Lebens widmen, wenn wir wissen, dass uns jemand im Not­fall helfen kann.

Diese Studie von sotomo beleuch­tet die The­ma­tik der Ersten Hilfe in der Schweiz. Im Zen­trum der Unter­su­chung stehen einer­seits die eige­nen Erfah­run­gen mit Not­fäl­len und Erster Hilfe und ande­rer­seits die Kom­pe­ten­zen in diesem Bereich. Es zeigt sich, dass sich die ein­gangs erwähn­ten Hoff­nun­gen für den Gross­teil der Schwei­zer Bevöl­ke­rung erfül­len. Gleich­zei­tig werden jedoch auch ein Bedarf an Erste-Hilfe-Aus­bil­dung und feh­len­des Ver­trauen in die Fähig­kei­ten ande­rer sicht­bar. So fühlt sich mehr als die Hälfte der Bevöl­ke­rung eher unsi­cher, mög­li­che Hil­fe­leis­tun­gen aus­zu­füh­ren. Um diese Defi­zite zu behe­ben, wün­schen sich viele einen Ausbau des Aus­bil­dungs­an­ge­bots bezie­hungs­weise eine Inte­gra­tion in die obli­ga­to­ri­sche Schul- und Berufs­bil­dung.

Für diese Studie wurden ins­ge­samt 3000 Per­so­nen in der deutsch‑, fran­zö­sisch- und ita­lie­nisch­spra­chi­gen Schweiz befragt. Basis für die Befra­gung bilden die Online-Panels von sotomo und Inter­vista. Durch eine sta­tis­ti­sche Gewich­tung sind die Ergeb­nisse der Studie reprä­sen­ta­tiv für die sprach­in­te­grierte Bevöl­ke­rung der Schweiz ab 18 Jahren. Die Erhe­bung wurde im Juli 2020 durch­ge­führt.

Den gesam­ten Bericht können Sie hier her­un­ter­la­den (PDF).

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