Politikanalysen

sotomo hat langjährige Erfahrung in der Beobachtung der schweizerischen Politik und Zugang zu relevanten Datensätzen. Analysen zu aktuellen Themen, von der Migrationspolitik über den Wohnungsmarkt bis zum Abstimmungsverhalten des Parlaments, garantieren spannende neue Erkenntnisse.

Lebensalter und die Einstellung zum Fremden

sotomo hat für die Zürcher Migrationskonferenz untersucht, wie sich die Einstellung zur Migration nach Lebensalter unterscheidet. Wir haben Unterschiede in der politischen Haltung von Jungen und Alten zu Fragen der Zuwanderung, dem Asylwesen oder dem Bürgerrecht untersucht. Es hat sich gezeigt, dass sich der Generationengraben schliesst. Jüngere und ältere Altersklassen gleichen sich an in ihrer Einstellung gegenüber Fremden. Basis der Analyse sind die Vox-Nachbefragungen zu den nationalen Volksabstimmungen.

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Migrationspolitisches Profil von Jungen und Alten: Einstellung zur Zuwanderung, Asyl und Bürgerrecht im Zeitverlauf

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Das politische Profil des Geldes

Im Auftrag des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements EJPD hat die Forschungsstelle sotomo die Werbeausgaben bei Wahlen und Volksabstimmungen auf nationaler Ebene in der Schweiz untersucht. Die Analyse der Werbeausgaben basiert auf den Datenbeständen der Marktforschungsfirma Media Focus, die den Schweizer Werbemarkt seit Jahren systematisch erfasst. Die Studie zeigt, dass Abstimmungs- und Wahlwerbung in der Schweiz von Ungleichheiten gekennzeichnet sind: Ungleichheiten zwischen den Parteien im Wahlkampf oder zwischen befürwortenden oder gegnerischen Lagern bei Abstimmungen. Bemerkenswert ist, dass bei fünf von sechs Volksabstimmungen das eine Lager mehr als doppelt so viele Werbemittel einsetzen kann wie das andere. Der grosse finanzielle Graben besteht dabei zwischen dem bürgerlichen Lager und der Linken.

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Das politische Spinnenprofil der Abstimmungswerbung zeigt die Ungleichverteilung des Geldes in acht Politikfeldern

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Politgeografische Studie zur Masseneinwanderungsinitiative

Im Auftrag des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) analysierte sotomo das Abstimmungsergebnis der Masseneinwanderungsinitiative vom 9.2.2014. Die Studie zeigt, dass die persönliche Wertehaltung der einzelnen Stimmberechtigten entscheidend war bei der Frage, ob sie die Masseneinwanderungsinitiative annahmen oder ablehnten – und nicht der Dichtestress.

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Zustimmung zur Minarett-Initiative / Masseneinwanderungsinitiative im Vergleich: Gemeinden nach konfessioneller Tradition. Die Zustimmung zur Minarett-Initiative im Vergleich zur Masseneinwanderungsinitiative war in Gemeinden mit katholischer Tradition (blau) unterdurchschnittlich

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